Portugal März 2025

Tag 1

Mittwoch 26. Februar

Die letzten Tage waren ziemlich stressig und auch nicht immer einfach für mich. Aus diesem Grund ist auch noch nicht alles gepackt. Wir werden aber beide heute Morgen um sieben wach und beschliessen aufzustehen. Um halb elf ist dann alles im Auto verstaut und es kann losgehen. 

Beim losfahren niesselt es leicht und an den Jurahängen liegt Schnee. Bei Pruntrut fahren wir über die Grenze und das Wetter wir besser.Um etwas zügiger voran zu kommen nehmen wir die Autobahn A 36. 200 Kilometer später und 20 Euro ärmer verlassen wir die Autobahn wieder und stoppen beim Intermarche mit Tankstelle. Frisch gestärkt fahren wir bei Sonnenschein weiter. Kurz vor dem eindunkeln erreichen wir das Hotel in Montluçon. Im Grill Restaurant La Boucherie gegenüber lassen wir es uns so richtig gut gehen. Apero, Vorspeise, Hauptgang, Wein, Wasser, Espresso, alles super lecker und freundlicher Service. Sehr zu empfehlen.

 

B&B Hotel Montluçon Saint Victor                  Euro 71.80 mit Frühstück 

Grill Restaurant La Boucherie                          Euro 60.50

 

Heute leider nur Handy Fotos 

Tag 2

Donnerstag 27. Februar

Wir haben super gut geschlafen und auch das Frühstück ist in Ordnung. Die Strassen sind nass als wir uns kurz vor neun wieder auf den Weg machen. Zuerst geht es zügig auf gut ausgebauter Nationalstrasse vorwärts, doch dann wechseln wir auf einfachere Strassen mit vielen Lastwagen. Das ist etwas mühsam und so sind wir froh das es wieder auf die Nationalstrasse geht. Auf der Raststätte Bedenac essen wir feine Sandwiches und auch der Espresso ist lecker. Nach der Umfahrung von Bordeaux geht es auf die Autobahn, die letzten 100 Kilometer sind dann wieder Mautpflichtig, dadurch sind wir aber um 16.00 Uhr im Hotel in Saint Jean de Luz. Wir Spazieren gemütlich zum Hafen, essen ein leckeres Glace, besuchen den schönen Strand und flanieren durch die wunderschöne Altstadt.

Zum Essen geht es später nochmals zurück zum Hauptplatz. Der Tagesteller mit Tagliatelle mit Gambas ist vorzüglich und der Espresso zum Abschluss ist top.

 

Hotel Ibis Saint Jean de Luz        Euro 80.00 mit Frühstück 

Restaurant Cosmopolitain           Euro 52.00

Tag 3

Freitag 28. Februar

Nach einer ruhigen Nacht und einem feinen Frühstück machen wir uns auf den langen Weg durch Spanien. Wir hätten nicht damit gerechnet heute 800 kilometer zu fahren, denn wir haben Mühe ein freies Hotelzimmer zu finden.

Doch von Anfang an. Zuerst geht es zurück auf die Mautpflichtig Autobahn und über die Grenze nach Spanien. Heute erleben wir fast jedes Wetter, Nebel, Sonne und Gewitter. Wir fahren über Pässe, durch schöne Hochebenen mit blühenden Mandelbäumen und sehen Schneebedeckte Berge. Bei Duenas machen wir Mittagspause in einem typischen spanischen Restaurant mit vielen Lastwagen auf dem Parkplatz. Das Menu ist lecker, reichlich und günstig. Eigentlich wollen wir südlich von Salamanca übernachten, aber alle Hotels sind ausgebucht oder liegen nicht im Budget, was ist den hier los? Wir werden dann doch noch fündig und das Hotel ist wirklich gut und mit grosszügiger Garage für das Auto.

Mittlerweile hat es angefangen zu regnen, wir verspüren ein Hüngerchen, aber kein Restaurant weit und breit. Wir laufen die hundert Meter zum Mc Donald und besuchen abschliessend noch den Lidl.

 

Mittagessen Restaurant Zamorama         Euro 36.00

Hotel Los Angeles, Almendralejo              Euro 70.00 mit Frühstück 

Tag 4

Samstag 1.März

Wir haben sehr gut geschlafen und auch das Frühstück war fein. Danach noch günstigen Diesel Tanken und bei strahlend blauem Himmel zurück auf die Autobahn. Huch, wo kommt den auf einmal dieser Nebel her? Kurze Zeit später hat uns die Sonne wieder. In der Nähe von Sevilla machen wir beim Decathlon einen Zwischenstopp. Wir kaufen uns Neoprenanzüge da das Wasser zum Stand Up Paddeln noch etwas zu kalt ist. Nun ist es nicht mehr so weit und schon bald überqueren wir die Grenze.

Kaum sind wir in Portugal fahren wir zum Mittagessen an den Strand von Monte Gordo. Der Ort ist nicht wirklich schön, aber der Strand ist toll. Wir haben nicht damit gerechnet, dass soviele Restaurant direkt am Strand geöffnet sind und sind wegen der grossen Auswahl leicht überfordert. Die Taberna Mota macht einen guten Eindruck und wir werden nicht enttäuscht. Das Fleisch ist sehr zart, die Gambas lecker und der Kartoffel Gratin sehr fein. Zum verdauen machen wir noch einen Strandspaziergang.

Danach fahren wir nach Cacela Velha. Wir sind etwas früh dran und spazieren erstmal durchs Dorf bis zur Schlüsselübergabe. Die Ferienwohnung ist wunderschön und genau so wie beschrieben. Leider ist der Parkplatz etwas weit weg und wir sind froh über unseren klappbaren Bollerwagen. Doch irgendwann ist auch das geschafft und das Auto leer, uff. Wir richten uns ein und geniessen die tolle Aussicht und die Ruhe.